AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#8

From Noise Cancellation To AI Pods: Cisco’s Hidden AI Stack | Keith Griffin, Cisco

What does it take to build AI that cannot simply go offline when the internet has a bad day? How do you bring large language models, agents and deepfake detection into a 40 year old networking company without breaking trust, security and compliance? And why might the biggest career risk today be ignoring AI rather than embracing it?In this episode of AI to the DNA, the podcast for everyone who wants to really understand and apply AI, I sit down with Keith Griffin. Keith is a Cisco Fellow, one of the highest technical roles at Cisco, and at the same time VP for Collaboration, responsible for products like Webex. He has been shaping Cisco's AI strategy since 2016, co authored the company wide responsible AI framework and works across engineering, M&A and research to decide where and how Cisco bets on AI.We talk about what really changes when you move from cool AI demos to mission critical enterprise software. Keith explains how Cisco thinks about outages, data residency and failover, why a lot of speech plus LLM experiments fail in practice, and how you design collaboration systems so that AI features run as close to the problem as possible, from GPUs in meeting room devices to AI ready data centers on premises. We look at deepfake risks in video meetings, live deepfake detection, brand and safety guardrails and why hope is not a strategy when you wire LLMs and agents into real products.From there we go into the workplace itself. Keith shares why speech is coming back as a serious interface for work, how AI note taking and agentic follow ups can fix very human weaknesses like bad follow through, and what an "AI native" office might look like when devices, network and agents all work together. We discuss AI governance as a team sport between product, IT, legal and procurement, and why the key soft skill for almost every role will be asking better questions and iterating with AI.I'm Christoph Magnussen and at AI to the DNA, I'm not just asking how to use AI. I’m asking why it works the way it does so you can gain insights on the nature of this technology. This podcast is for everyone who wants to move beyond tool-tourism and master the real craft of AI: Learning to think, work, and build side by side with intelligent systems!
#7

KI im Unternehmen: Von Plug & Pray zu echter AI Readiness | Kenza Ait Si Abbou, Scailers

Was passiert, wenn KI nicht an den Modellen scheitert, sondern an Daten, Prozessen und Organisation? Warum „Plug & Play“ in vielen Unternehmen eher „Plug & Pray“ ist und wieso etwas nur dann ein Agent ist, wenn es wirklich autonom Entscheidungen trifft und handelt?Zu diesen und vielen weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Kenza Ait Si Abbou. Kenza hat von der Hardwareentwicklung über die Software bei der Telekom, Stationen bei IBM bis hin zur Rolle als Technikvorständin bei Fiege fast jede Perspektive auf Daten, KI und Transformation erlebt und gilt zurecht als eine der spannendsten KI-Stimmen in Europa.Wir sprechen darüber, was echte AI Readiness ausmacht und warum KI-Projekte ohne saubere Prozesse, Datenmodelle, Governance und Identitätsmanagement nur zufällig funktionieren. Es geht um Dokumentenmanagement als unscheinbaren, aber riesigen Hebel, um den Unterschied zwischen RPA und Agenten, um Security, Access Rights und darum, weshalb Unternehmen parallel an Shiny Use Cases und Fundament arbeiten müssen.Außerdem diskutieren wir Effizienz gegen Wirksamkeit, die Gefahr, nur noch kurzfristig Kosten zu senken, und die Opportunitätskosten, wenn man gar nicht investiert. Kenza teilt ihren Blick auf experimentierfreudige Kulturen wie in China, erklärt, warum Neugier und Fehlerfreundlichkeit entscheidend sind und weshalb wir uns die Arroganz nicht leisten können, einfach so weiterzumachen wie bisher.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#6

YOLO-Runs, Scaling Laws und die Zukunft europäischer KI | Dr. Johannes Otterbach, SPRIND

Was bedeutet es eigentlich, ein KI-Modell zu trainieren, das von Milliarden Menschen genutzt wird? Warum reichen fünf bis zehn richtig gute Leute aus, um Software mit globalem Impact zu bauen, weshalb scheitert Europa trotzdem immer wieder an genau diesem Punkt? Und wie kommen wir von offenen Forschungsprojekten endlich zu KI-Systemen, die wirklich deployed werden und Wert schaffen?Zu diesen und vielen weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Johannes Otterbach. Johannes war bei Palantir, bei OpenAI, hat an den frühen GPT-Modellen mitgearbeitet, war bei Merantix und ist heute als Innovationsmanager bei der SPRIN-D, der Bundesagentur für Sprunginnovationen, an einer der zentralen Stellen unterwegs, wenn es um die Zukunft von KI in Europa geht.Wir sprechen darüber, warum das eigentliche Nadelöhr moderner KI nicht Talent, sondern Compute ist und weshalb ein einzelner Trainingslauf für ein Frontier-Modell schnell 10 bis 50 Millionen Dollar kostet. Johannes erklärt, wie sogenannte „YOLO-Runs“ funktionieren, warum beim Training tausende GPUs gleichzeitig laufen müssen und weshalb der Ausfall einer einzigen GPU einen kompletten Run killen kann. Es geht um Scaling Laws, experimentelle Forschung und darum, warum KI am Ende keine klassische Software ist, sondern eine zutiefst empirische Disziplin.Wir gehen außerdem tief rein in das, was viele nur oberflächlich diskutieren: Agenten, Autonomie und Verantwortung. Warum KI weder deterministisch noch menschlich ist, sondern eine völlig neue Kategorie darstellt. Warum wir juristisch vielleicht über neue Formen von Verantwortung nachdenken müssen. Und weshalb „sykophantisches Verhalten“, also das ständige Bestätigen menschlicher Annahmen durch Modelle, kein Bug, sondern ein direktes Ergebnis von Reinforcement Learning ist.Darüber hinaus sprechen wir über Europas echte Chancen: Multilinguale Modelle im größten Sprachraum der Welt, industrielle Anwendungsfälle jenseits von Text, Agenten-Ökonomien statt monolithischer Modelle und Frontier AI in Bereichen wie Manufacturing, Energie, Pharma und Robotik. Johannes erklärt, warum Souveränität nicht Autarkie bedeutet, sondern Wahlfreiheit und warum wir diese Wahl aktuell nicht haben.Zum Schluss öffnen wir noch einmal bewusst den Horizont: Quantencomputing als komplementäre Technologie zu KI, neue Compute-Architekturen jenseits von CPU und GPU, die Grenzen von AGI-Debatten und warum „Transformative AI“ vielleicht die bessere Messlatte ist als jede philosophische Definition von Intelligenz.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#5

Warum wir KI weder Bewusstsein noch Menschlichkeit unterstellen sollten | Lina Sophie Knees, Handelsblatt

Warum glauben so viele Menschen, KI „denkt wie wir“ – und warum führt genau diese Annahme ständig zu Fehlinterpretationen? Wie unterscheidet man eigentlich „Reasoning“ von schnellem Token-Raten? Und was passiert, wenn wir Chatbots plötzlich Eigenschaften zuschreiben, die sie überhaupt nicht haben?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Lina Sophie Knees. Lina ist KI-Reporterin beim Handelsblatt, Co-Autorin des meistgelesenen KI-Newsletters in Deutschland – und bekannt dafür, tiefer zu graben als andere. Sie liest Papers, befragt Forschende, experimentiert selbst und macht komplexe KI-Themen verständlich, ohne sie zu vereinfachen.Wir sprechen darüber, warum Reasoning-Modelle im Kern etwas völlig anderes tun als klassische Transformer, warum Benchmarks heute kaum noch etwas aussagen und weshalb es gefährlich ist zu glauben, man könne „einfach das größte Modell draufpacken“. Lina erklärt, wie sie den DeepSeek-Case analysiert hat: Wie ein einziges neues Modell über Nacht ihre eigene These über das Ende der Transformer-Ära ins Wanken brachte, warum acht Expertinnen und Experten acht völlig verschiedene technische Hypothesen hatten – und welche davon heute noch Bestand haben.Ein großer Block dreht sich um Psychologie: Warum wir so schnell eine emotionale Bindung zu KI-Systemen aufbauen, wie Systemprompts unser Verhalten lenken und warum wir dringend aufhören müssen, Sprachmodellen „menschliches Denken“ zu unterstellen. Wir diskutieren, was das für Kinder bedeutet, die KI-Tools selbstverständlich bedienen – und wie man ihnen (und Erwachsenen) beibringt, dass diese Modelle auf Wahrscheinlichkeiten basieren, nicht auf Verstehen.Außerdem tauchen wir ein in die Zukunft der KI jenseits der Sprache: Physical AI, Weltmodelle, Robotik, Objektpermanenz. Lina zeigt, warum Roboter heute noch an Glitches scheitern, weshalb Simulationen allein nicht reichen und welche europäischen Teams gerade dabei sind, echte physische KI zu bauen – basierend auf Realdaten statt nur Internetwissen.Und natürlich geht es um Anwendung: Wie Firmen sichere Rahmen schaffen, damit Mitarbeitende KI nicht heimlich, sondern kompetent nutzen. Warum Neugier ein Muskel ist, den man trainieren kann. Und wieso wir jetzt die Phase erleben, in der es keine dummen Fragen gibt – nur die Chance, in einem völlig neuen Feld ganz vorne mitzuspielen.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz – und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen!
#4

Warum wir von China lernen und KI wie Bohrmaschinen behandeln müssen | Fabian Westerheide, Rise of AI

Wie kann Europa im globalen KI-Rennen gegen die USA und China überhaupt noch bestehen? Und was passiert mit unserer Kultur, wenn wir nur noch amerikanische Sprachmodelle nutzen?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Fabian Westerheide. Fabian investiert seit 2014 ausschließlich in KI und ist Gründer der renommierten „Rise of AI"-Konferenz.Wir sprechen darüber, warum Europa das Rennen um die großen Basismodelle strategisch bereits verloren hat und warum Fabian sagt: „Wir sollten mehr von den Chinesen lernen." Es geht um u. a. um Chinas Milliarden-Investments und die strategische, fast „dystopische Schönheit" des Umgangs des dortigen Systems mit KI. Außerdem analysieren wir den DeepSeek-Case: Wie ein chinesischer Fonds mit 85.000 geschmuggelten Chips die KI-Welt aufmischte – einfach, weil sie schneller in der Anwendung waren.Wir reden auch über den wahren Preis der KI: den brutalen Infrastruktur-Kampf. Fabian erklärt, warum Atomkraftwerke heute nur für Rechenzentren gebaut werden und warum Elon Musk (xAI) Gasturbinen über den Atlantik verschifft, um eine Million GPUs zu betreiben. Es ist ein Kampf um die Hoheit der Sprache, denn wer die Modelle kontrolliert, dominiert die Kultur.Welchen Weg kann Deutschland da überhaupt noch gehen? Statt im Sub-Bereich der Sprachmodelle zu konkurrieren, müssen wir in die anderen 90 % von KI investieren – in die breite Anwendung. Es geht darum, wie wir als Land vom „Late Adopter" zum Anwendungsweltmeister werden, bevor unsere Kultur in amerikanischen – oder chinesischen – Modellen untergeht.Wie sieht diese Anwendung praktisch aus? Wir besprechen den Trend zu „Domain-Modellen" – kleinen, feingetunten KIs mit extremem Fachwissen – und das Konzept des „Atomic Scaling", also: wie eine einzelne Person mit KI eine Million Euro Umsatz machen kann. Fabian zeigt, wie er selbst eine Firma „um KI herum" baut (ganz ohne Mitarbeitende) und warum wir KI in Bezug auf Kinder wie eine Bohrmaschine behandeln sollten.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz – und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen!