AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#23

Betting Everything on AI Native: How Box Rewires Itself for the Agentic Era | Aaron Levie, Box

What does it actually take to go all in on becoming an AI-native company. Not as a startup, but at over a billion dollars in revenue? Why are agents "forgetful", and what does that mean for how you organize your company's knowledge? And who really captures the value in enterprise AI: the model providers or the routing layer in between? In this episode of AI to the DNA, the podcast for everyone who wants to really understand and apply AI, I sit down with Aaron Levie. Aaron is Co-Founder and CEO of Box, the enterprise content management platform he has led for over 20 years – making him one of the longest-serving CEOs in Silicon Valley. Today, he's rebuilding Box from the ground up as an AI-native company. We talk about why simply dropping agents into existing processes rarely delivers the expected upside, what big companies can learn from startups that treat agents as first-class citizens, and why knowledge management is becoming one of the core raw ingredients of this new industrial revolution. We also discuss the practical side of the transformation: why Box has had to change its engineering toolkit three or four times in just two years from GitHub Copilot to Cursor to Claude Code and Codex, what forward deployed engineers actually do at customers, and why the ROI of AI has to be owned by business leaders, not the CIO. From there we zoom out: Will there be one agent to rule them all, or 20, 30, 50 agentic systems per enterprise? What happens to jobs when companies use AI to get more output per person instead of cutting headcount? And why does Aaron remain optimistic about the future of work after two decades of building Box? I'm Christoph Magnussen and at AI to the DNA, I'm not just asking how to use AI. I’m asking why it works the way it does. This podcast is for everyone who wants to move beyond tool-tourism and master the real craft of AI: Learning to think, work, and build side by side with intelligent systems!
#22

Wie Anthropic intern mit Claude arbeitet und wie MCP zum Industriestandard wurde | David Soria Parra, Anthropic

Was passiert, wenn Claude nicht mehr nur ein Tool ist, sondern ein Kollege mit eigenen Zugriffsrechten, der proaktiv auf dich zukommt? Warum ist MCP „nicht viel mehr als eine API mit einem semantischen Layer" und trotzdem der Standard, auf dem die ganze Agentic-Ära aufbaut? Und was können deutsche Führungskräfte von einer Kultur lernen, die auf High Agency setzt: extrem viel Vertrauen, extrem wenig Struktur? Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit David Soria Parra. David ist Member of Technical Staff bei Anthropic und Co-Creator des Model Context Protocol (MCP). Davor war er zehn Jahre bei Meta im Developer-Tooling und blickt auf 25 Jahre Open-Source-Erfahrung zurück. Wir sprechen darüber, wie MCP intern bei Anthropic entstanden ist: aus dem klassischen N-times-M-Problem zwischen Clients und Integrationen, und warum ein Protokoll gegenüber APIs und CLIs genau dann gewinnt, wenn Governance, Policy Enforcement und Enterprise-Anforderungen ins Spiel kommen. Außerdem diskutieren wir, warum Claude in Slack für David eine völlig neue Software-Kategorie ist: eine eigene Entity, die im Channel mitarbeitet, autonom Errors investigiert und mit Lösungsvorschlägen auf dich zukommt und wie das seine tägliche Arbeit fundamental verändert hat. Darüber hinaus geht es um den Kulturunterschied zwischen US-Tech und Deutschland: High Agency, Vertrauen statt Struktur, technisch geprägte Führung und warum die erfolgreichsten Firmen ihren besten Leuten einfach eine Kreditkarte in die Hand drücken. Zum Schluss werfen wir einen Blick nach vorn: Agent Identity und die Frage, ob Agents irgendwann eine eigene rechtliche Identität brauchen, die Übergabe von MCP an die Linux Foundation, MIT-Lizenz, bewusst ohne CLA und Davids Rat an junge Entwickler:innen und CEOs, die den Shift ernst nehmen wollen. Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#21

Die Hälfte des Internets ist KI-Content und keiner will ihn lesen | Dr. Paul Elvers, FUNKE

Was passiert, wenn ein renommierter Pressedienst einer Redaktion ein KI-generiertes Bild liefert – und es niemand merkt? Wie prüfst du Echtheit, wenn über die Hälfte des Contents im Internet inzwischen KI-generiert ist? Und was bedeutet es für die vierte Säule der Demokratie, wenn Deepfake-Erkennung zum Katz-und-Maus-Spiel wird? Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Paul Elvers, Chief AI Officer der FUNKE Mediengruppe. Paul hat am Max-Planck-Institut promoviert – als systematischer Musikwissenschaftler – und kam über Data Science und Stationen bei der RTL Group und Tchibo in die Medienbranche. Heute verantwortet er die KI-Transformation eines der größten Medienhäuser Deutschlands. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde Paul Elvers im Gespräch noch als Head of AI bezeichnet. Inzwischen ist er Chief AI Officer bei FUNKE. Wir sprechen darüber, wie im Eifer des Gefechts rund um Maduros Festnahme ein KI-generiertes Bild eines Pressedienstes in die Berichterstattung rutschte – und welche Lehren FUNKE daraus zieht: von geschulten Bildredakteur:innen, die Schattenwürfe und Fluchtpunktperspektiven prüfen, bis zu eigenen Multi-Agent-Workflows, die Bilder mit Confidence-Scores bewerten. Außerdem diskutieren wir, warum Europas Medienlandschaft an amerikanischen Konzernen hängt, wieso es kein Vergütungsmodell für Grounding gibt und was nach dem Ende von „Content gegen Reichweite" kommt – von Cloudflares Bot-Bezahlschranken bis zu Micropayments im Agentic Web. Darüber hinaus geht es um FUNKEs KI-Enablement: den KI-Führerschein, eine Open-Source-Workbench mit 2.000 Nutzer:innen im Monat und die Frage, wie man Agent-Harnesses wie Claude Code über die Entwicklerteams hinaus in die Organisation skaliert – trotz IT-Governance und fehlender Adminrechte. Und wir reden offen über KI-Ermüdung: über Floskeln, Bindestriche und mittelmäßigen Content – und warum am Ende Personenmarken, Authentizität und Vertrauen den Unterschied machen. Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#20

5 Milliarden Bewertung, 30 Mitarbeiter: Die Wette auf sich selbst verbessernde KI | Dr. Richard Socher, Recursive & you.com

Was passiert, wenn eine KI nicht nur programmieren kann, sondern anfängt, an sich selbst zu forschen? Warum ist ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden fast fünf Milliarden Dollar wert – und weshalb sagt sein Gründer, dass wir alle lieber Anteile halten sollten, statt pro Stunde bezahlt zu werden? Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Richard Socher. Richard ist CEO und Co-Founder von Recursive, wo er mit sieben Mitgründer:innen an rekursiv sich selbst verbessernder Superintelligenz arbeitet. Zuvor hat er you.com gegründet, das heute Suchergebnisse an die großen Sprachmodelle liefert, war Chief Scientist bei Salesforce und hat als Stanford-Forscher den Begriff Prompt Engineering mitgeprägt. Wir sprechen darüber, was rekursiv selbstverbessernde Superintelligenz von gewöhnlicher selbstverbessernder KI unterscheidet, warum „AI is Code and AI can Code" der entscheidende Hebel ist und weshalb Compute für Richard die Autobahninfrastruktur des KI-Zeitalters darstellt.Außerdem diskutieren wir, wie sich Arbeit verändert, wenn 30 Leute den Output von Hunderten liefern: Warum Richard glaubt, dass Anteile an Unternehmen wichtiger werden als Stundenlöhne, welche Rolle Intent, Taste und Decision behalten und wieso Reward Engineering die Fähigkeit der Stunde ist – Stichwort: „Wenn ich den Code lösche, ist er schneller." Darüber hinaus geht es um die Grenzen menschlicher Sprache als Informationsmedium, um Grace Hopper und die ewige Wiederkehr der Technologie-Kritik – und um Deutschland: Warum Richard eine Special Economic Zone für KI fordert, wo er die Stärken des Landes in den Naturwissenschaften sieht und weshalb für ihn gilt: Für eine Zeit war es Rom, heute ist es Silicon Valley. Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#19

Warum Wohlstand unser Innovationsproblem ist: Deutschland zwischen Angst und Aufbruch | Dr. Tina Klüwer, AI NATION

Warum hat Deutschland KI jahrzehntelang für spektakulär, aber unnütz gehalten? Wieso ist China der eigentlich größere Wettbewerber – und nicht die USA? Und was, wenn unser nächster Exportschlager nicht der Verbrennungsmotor ist, sondern die smarte Autobahn?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Tina Klüwer. Tina hat als Computerlinguistin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz an Chatbots geforscht, lange bevor es Large Language Models gab, gründete danach das KI-Startup parlamind und verkaufte es erfolgreich an einen Mittelständler. Nach Stationen als Initiatorin der Berliner KI-Startup-Förderung und als Abteilungsleiterin für Technologische Souveränität und Innovation im Bundesforschungsministerium leitet sie heute als Executive Director AI NATION, die nationale Plattform für KI-Startups in Deutschland. Wir sprechen darüber, wie sich Chatbots von 40.000 handgeschriebenen Regeln über statistische Modelle bis zu den heutigen LLMs entwickelt haben und warum Tina nach 15 Jahren Forschung jedes Gespräch mit einem Chatbot immer noch ein bisschen feiert. Außerdem geht es um ihre klare Diagnose: Wir haben zu viel geredet und zu wenig eingesetzt  und stecken als Land mitten im Innovators Dilemma.Außerdem diskutieren wir, warum Europa ein eigenes Foundation Model braucht, wo Deutschlands echte Stärken liegen - von Talenten über Forschung bis zur Industrie und weshalb die Kombination aus industrieller Stärke und KI unsere größte Chance ist, bevor China beides vereint. Tina erklärt, warum 100 Jahre Wohlstand unser Mindset-Problem sind und Technologie hier als Risiko gilt, während sie anderswo ein Versprechen ist. Darüber hinaus sprechen wir über Agents, Accountability und Transparenz: Wer haftet, wenn KI den Code schreibt? Warum ist Täuschung keine Option, wenn Maschinen kommunizieren? Und welche Aufgaben – Intent, Verantwortung, Beziehung, Taste – bleiben auch in Zukunft bei uns Menschen? Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.