AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#20

5 Milliarden Bewertung, 30 Mitarbeiter: Die Wette auf sich selbst verbessernde KI | Dr. Richard Socher, CEO & Co-Founder Recursive

Was passiert, wenn eine KI nicht nur programmieren kann, sondern anfängt, an sich selbst zu forschen? Warum ist ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden fast fünf Milliarden Dollar wert – und weshalb sagt sein Gründer, dass wir alle lieber Anteile halten sollten, statt pro Stunde bezahlt zu werden?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Richard Socher. Richard ist CEO und Co-Founder von Recursive, wo er mit sieben Mitgründer:innen an rekursiv sich selbst verbessernder Superintelligenz arbeitet. Zuvor hat er you.com gegründet, das heute Suchergebnisse an die großen Sprachmodelle liefert, war Chief Scientist bei Salesforce und hat als Stanford-Forscher den Begriff Prompt Engineering mitgeprägt.Wir sprechen darüber, was rekursiv selbstverbessernde Superintelligenz von gewöhnlicher selbstverbessernder KI unterscheidet, warum „AI is Code and AI can Code" der entscheidende Hebel ist und weshalb Compute für Richard die Autobahninfrastruktur des KI-Zeitalters darstellt.Außerdem diskutieren wir, wie sich Arbeit verändert, wenn 30 Leute den Output von Hunderten liefern: Warum Richard glaubt, dass Anteile an Unternehmen wichtiger werden als Stundenlöhne, welche Rolle Intent, Taste und Decision behalten und wieso Reward Engineering die Fähigkeit der Stunde ist – Stichwort: „Wenn ich den Code lösche, ist er schneller."Darüber hinaus geht es um die Grenzen menschlicher Sprache als Informationsmedium, um Grace Hopper und die ewige Wiederkehr der Technologie-Kritik – und um Deutschland: Warum Richard eine Special Economic Zone für KI fordert, wo er die Stärken des Landes in den Naturwissenschaften sieht und weshalb für ihn gilt: Für eine Zeit war es Rom, heute ist es Silicon Valley.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#19

Warum Wohlstand unser Innovationsproblem ist: Deutschland zwischen Angst und Aufbruch | Dr. Tina Klüwer, AI NATION

Warum hat Deutschland KI jahrzehntelang für spektakulär, aber unnütz gehalten? Wieso ist China der eigentlich größere Wettbewerber – und nicht die USA? Und was, wenn unser nächster Exportschlager nicht der Verbrennungsmotor ist, sondern die smarte Autobahn?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Tina Klüwer. Tina hat als Computerlinguistin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz an Chatbots geforscht, lange bevor es Large Language Models gab, gründete danach das KI-Startup parlamind und verkaufte es erfolgreich an einen Mittelständler. Nach Stationen als Initiatorin der Berliner KI-Startup-Förderung und als Abteilungsleiterin für Technologische Souveränität und Innovation im Bundesforschungsministerium leitet sie heute als Executive Director AI NATION, die nationale Plattform für KI-Startups in Deutschland.Wir sprechen darüber, wie sich Chatbots von 40.000 handgeschriebenen Regeln über statistische Modelle bis zu den heutigen LLMs entwickelt haben und warum Tina nach 15 Jahren Forschung jedes Gespräch mit einem Chatbot immer noch ein bisschen feiert. Außerdem geht es um ihre klare Diagnose: Wir haben zu viel geredet und zu wenig eingesetzt  und stecken als Land mitten im Innovators Dilemma.Außerdem diskutieren wir, warum Europa ein eigenes Foundation Model braucht, wo Deutschlands echte Stärken liegen - von Talenten über Forschung bis zur Industrie und weshalb die Kombination aus industrieller Stärke und KI unsere größte Chance ist, bevor China beides vereint. Tina erklärt, warum 100 Jahre Wohlstand unser Mindset-Problem sind und Technologie hier als Risiko gilt, während sie anderswo ein Versprechen ist.Darüber hinaus sprechen wir über Agents, Accountability und Transparenz: Wer haftet, wenn KI den Code schreibt? Warum ist Täuschung keine Option, wenn Maschinen kommunizieren? Und welche Aufgaben – Intent, Verantwortung, Beziehung, Taste – bleiben auch in Zukunft bei uns Menschen?Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#18

"Just Ask Codex": Inside OpenAI's Own Working Culture | Romain Huet, OpenAI

What happens when the best engineers at OpenAI stop writing code by hand? How does a coding tool turn into a command center for agents that work for days without you in the loop? And why has Germany quietly become one of OpenAI's top five markets for Codex?In this episode of AI to the DNA, the podcast for everyone who wants to really understand and apply AI, I sit down with Romain Huet, Head of Developer Experience at OpenAI and one of the key people behind Codex. We meet in Paris at OpenAI's local office, right after the team shipped GPT 5.5 and a wave of new Codex capabilities. Romain previously led product at Stripe and is now building the layer where developers, and increasingly everyone else, meet the models.We talk about why Codex started as a coding tool, why it became something much bigger, and how OpenAI's own teams, from engineering to finance, now use it as their daily working surface. Romain explains why the jump from GPT 5.2 to 5.3 Codex was the real turning point, and what it means that even the best engineers no longer write code by hand.From there we go deep into the architecture behind it: the open-source Codex harness, the layer that connects models, tools, files and your computer. We discuss what a harness actually is, why OpenAI made it public, and why prompt engineering as we knew it is essentially gone. We also dig into the harder questions, sandboxing, computer use, prompt injection, and how the new code review capabilities of GPT 5.5 are already preventing real production incidents at companies like Datadog.Finally, Romain walks us through what excites him most right now: /goal, the command that lets Codex relentlessly pursue an ambitious goal across days of uninterrupted work. We close on a simple but uncomfortable insight: the models are so good now that the real bottleneck has become our own imagination.I'm Christoph Magnussen and at AI to the DNA, I'm not just asking how to use AI. I’m asking why it works the way it does. This podcast is for everyone who wants to move beyond tool-tourism and master the real craft of AI: Learning to think, work, and build side by side with intelligent systems!
#17

Datenschutz ist kein KI-Verhinderer: Warum die DSGVO eigentlich euer bester Verbündeter ist | Dr. Sebastian Kraska, Rechtsanwalt und externer Datenschutzbeauftragter

Heißt es bei euch im Unternehmen auch „Geht nicht wegen Datenschutz", sobald jemand ChatGPT, Claude oder einen KI-Agenten erwähnt? Was sagt die DSGVO eigentlich wirklich zum Einsatz von KI – und warum ist die Schatten-IT in Wahrheit das größere Risiko als die Cloud-Tools, die du verbietest? Und was passiert mit Artikel 22 DSGVO, wenn Agenten anfangen, autonom Entscheidungen zu treffen?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Sebastian Kraska. Sebastian ist Rechtsanwalt, Diplomkaufmann und Gründer der IITR Datenschutz GmbH in München. Er ist seit über 15 Jahren auf Datenschutzrecht spezialisiert, ist seit den Anfangstagen unser Datenschutz-Beauftragter bei Blackboat und gehört zu den Stimmen, die in Brüssel zu Datenschutz und KI gehört werden.Wir sprechen darüber, warum „Datenschutz geht nicht" das innerbetriebliche Totschlagargument unserer Zeit geworden ist – und welche Rahmenbedingungen die DSGVO tatsächlich für den KI-Einsatz vorsieht. Sebastian erklärt das kleine Einmaleins von Auftragsverarbeitung über Modell-Training bis zum Unterschied zwischen Free- und Business-Accounts und warum bei den großen Anbietern heute weit mehr rechtlich konform möglich ist, als viele denken.Außerdem diskutieren wir Artikel 22 DSGVO, also die Vorschrift zur automatisierten Einzelentscheidung. Sie steht im direkten Spannungsfeld zur Effizienzlogik von Agentic AI: Darf eine Maschine über deine Bewerbung, deinen Kredit, deine Behandlung entscheiden – oder muss am Ende immer ein Mensch im Driver Seat sitzen? Und was bedeutet es, wenn Brüssel gerade an genau dieser Vorschrift schraubt?Darüber hinaus geht es um Risiko und Souveränität: US-Cloud, China, eigene Server, Open Source – wo sollte ein Unternehmen heute realistisch ansetzen? Und brauchte es überhaupt eine KI-Verordnung, oder hätte die DSGVO ausgereicht, wenn man sie ernst genommen hätte? Sebastian bringt eine klare Empfehlung mit, was Mittelstand und Konzerne jetzt konkret tun sollten – und was sie getrost ignorieren können.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#16

Eltern-Initiative statt Fingerpointing: Wie wir KI wirklich in die Schulen bringen | Verena Pausder, Unternehmerin & Vorstandsvorsitzende Startup-Verband

Wie bringst du KI in die Schulen, wenn selbst iPads am Elternabend für Aufruhr sorgen? Warum googeln Schüler:innen auf ChatGPT genauso wie früher auf Google und was muss passieren, damit aus Tooltourist:innen echte Anwendungsweltmeister:innen werden? Und was können wir von China lernen, wo Rentner:innen zu Hundertschaften in KI-Kurse strömen?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Verena Pausder. Verena ist Unternehmerin, Investorin und Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands. Sie kämpft seit über einem Jahrzehnt für digitale Bildung in Deutschland – als Vorständin von Digitale Bildung für Alle e.V., als Bestseller-Autorin von „Das Neue Land" und als Mutter von vier Kindern, die sie mitten im digitalen Wandel großzieht.Wir sprechen darüber, wie sich digitale Erziehung in den letzten zehn Jahren verändert hat – von Scratch und kleinen Robotern bis hin zu der Frage „Frag Claude und dann reden wir". Verena erzählt offen, warum sie bei ihren beiden Jüngeren heute ganz andere Regeln aufstellt als damals bei den Älteren und warum Social Media ab 16 für sie keine Frage mehr ist.Außerdem stellt Verena ihr neues Projekt Scolaia vor, eine Plattform mit Innovators Map, Hospitationsmöglichkeiten und einem KI-Assistenten, der Schulen ein individuelles Playbook für die Umsetzung von Bildungsinitiativen liefert. Wir diskutieren, warum Initiativen wie Klasse 0, Life Teach Us und fobizz zeigen, dass wir längst nicht so hilflos sind, wie es sich manchmal anfühlt.Darüber hinaus reden wir über europäische KI-Souveränität, warum die Lehrkraft der Zukunft eher Coach als Wissensvermittler sein wird, was Deepfakes und Apps wie Clothe Off für den Jugendschutz bedeuten und warum Whisper Flow die erste KI-App ist, bei der Verena das Gefühl hat, sich ein bisschen zu klonen.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.