AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#15

Warum der Mittelstand beim Thema Daten plötzlich im Vorteil ist | Claudia Pohlink, Director Data & AI (Chief Data Officer), FIEGE

Warum sind 80 % jedes KI-Projekts immer noch stumpfe Datenaufbereitung – und verändert sich das durch KI wirklich? Warum brauchst du in deinem Unternehmen dringender Data Engineers als noch einen weiteren KI-Experten auf LinkedIn? Und wie macht man eigentlich eine 150 Jahre alte Logistikfirma datenfähig, ohne sich in Architektur-Debatten zu verlieren?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Claudia Pohlink. Claudia ist Director Data & AI bei FIEGE und damit verantwortlich für Daten und KI in einem 150 Jahre alten Familienunternehmen mit 135 Standorten. Davor hat sie das Data Intelligence Center der Deutschen Bahn geleitet und bei T-Labs der Deutschen Telekom das Machine-Learning-Team verantwortet.Wir sprechen darüber, warum KI am Ende des Tages „eigentlich Statistik" ist und warum die klassische 80/20-Regel der Datenaufbereitung sich seit Jahrzehnten nicht verändert hat. Claudia erklärt, warum sie Data Engineering lieber mit Wasserleitungen-Verlegen vergleicht und warum Stammdaten, Governance und Architektur genau die unsexy Monkey-Arbeit sind, an der gerade die spannenden KI-Projekte scheitern.Außerdem diskutieren wir drei typische Unternehmens-Szenarien – den Microsoft-Mittelständler, den KI-enthusiastischen Selbstbauer und den AI-Native-Startup-Gründer – und was Claudia jeweils konkret empfehlen würde. Dazu: Medaillon-Architektur, Datenkataloge, Reifegrade, die Tücken von Purview und warum man bei 50 parallelen Data Lakes irgendwann den Überblick verliert.Darüber hinaus geht es um das, worüber in deutschen Vorständen viel zu wenig gesprochen wird: Produkt-Ownership und der Mut, eigene Datenprodukte wieder abzuschalten. Die kulturelle Hürde, Wissen im Unternehmen zu teilen statt zu besitzen. Die Abhängigkeit von US-Tools als „Drogenabhängigkeit". Und Claudias Plädoyer für ein deutsches Kaggle – inklusive der Frage aus ihrer Doktorarbeit, warum eigentlich kein Unternehmen seinen Datenschatz in der Bilanz ausweist.Zum Abschluss sprechen wir über Bildung: warum Claudia sich Urlaub nimmt, um an Schulen VR-Brillen und kleine Roboter mitzubringen, und warum wir bei KI plötzlich den Anspruch haben, alles verstehen zu müssen – obwohl das bei Computer und Internet nie jemand verlangt hat. Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#14

Von Rechtfertigungsbürokratie zu Rare Diseases: Wo KI im Gesundheitswesen wirklich Leben rettet | Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan FOM Hochschule

Was passiert, wenn 300 Ärzt:innen dieselben Daten bekommen – und einer sagt „alles okay", während der andere „sofort operieren" empfiehlt? Warum werden in deutschen Krankenhäusern noch Daten-CDs gebrannt und per Taxi 70 Kilometer in die nächste Klinik gefahren? Und wieso könnte es bald haftungsrechtlich riskanter sein, als Arzt ohne KI zu arbeiten als mit?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Prof. Dr. David Matusiewicz. David ist Dekan an der FOM Hochschule, einer der größten Hochschulen Europas, Direktor des Forschungsinstituts für Gesundheit & Soziales, SPIEGEL-Bestsellerautor und eine der bekanntesten Stimmen für Digital Health in Deutschland.Wir sprechen darüber, warum das deutsche Gesundheitswesen ein Krankheitssystem statt ein Gesundheitssystem ist, wo in einer 400-Milliarden-Euro-Branche die größten Einsparpotenziale durch KI liegen und warum Deutschland Weltmeister in der Rechtfertigungsbürokratie für theoretische Risiken ist. David erklärt, wie KI bei seltenen Erkrankungen heute schon Leben retten kann, wo kein einzelner Arzt 100.000 Medikamente, 30.000 Symptome und 20.000 Krankheiten überblicken kann.Außerdem diskutieren wir, wie digitale Zwillinge die Pharmaforschung revolutionieren, warum wir als Patient:innen heute eigentlich alle Versuchskaninchen sind und was personalisierte Medizin wirklich bedeutet – von Disease Interception bis Immuntherapie. David teilt auch seine Sicht auf KI als Empathie-Brücke zwischen Menschen, den Gesundheitskiosk in Essen-Nord und warum die Dosis das Gift macht – bei Technologie genauso wie in der Medizin.Darüber hinaus sprechen wir über den internationalen Vergleich – USA innoviert, China kontrolliert, EU reguliert – und warum David das Gesundheitswesen auf einen Time-Gap von 10 Jahren hinter E-Commerce und Automotive schätzt, es aber mit einem riesigen Impact ankommen wird.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#13

Deutschlands zweite Chance: Warum Agentic AI aufholt, was die Digitalisierung verpasst hat | Uwe Peter, Cisco Deutschland

Was passiert, wenn ein Unternehmen seine KI-Abwehr komplett von KI schreiben lässt – und in fünf Versuchen fünf Mal die eigenen Modelle aushebelt? Warum ist Codex der ChatGPT-Moment, auf den die deutsche Wirtschaft gewartet hat? Und wieso könnte ausgerechnet die öffentliche Verwaltung der Bereich sein, in dem Agentic AI am schnellsten echten Impact liefert?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Uwe Peter. Uwe ist General Manager von Cisco Deutschland, verantwortet seit 2019 das gesamte Deutschlandgeschäft und hat in Braunschweig noch selbst Roboter programmiert – Zeile für Zeile, mit Notknopf auf der Brust.Wir sprechen darüber, warum Cisco dieses Jahr die ersten sechs Produkte auf den Markt bringt, die zu 100 % von KI geschrieben wurden, wie 30.000 Mitarbeitende täglich mit Codex und Claude Code arbeiten und warum das für den deutschen Mittelstand der entscheidende Weckruf sein sollte.Außerdem diskutieren wir, warum Small Language Models mit begrenztem Kontext das Halluzinierungsproblem für die Industrie lösen, weshalb Deutschland mit über 1.800 Rechenzentren und seiner Industriedatenbasis besser aufgestellt ist, als viele denken – und was das „Car Valley" Baden-Württemberg mit einem Stanford-Studenten zu tun hat.Darüber hinaus reden wir über die Rolle von Open Source für persönliche und staatliche Souveränität, warum IT längst Grundschulfach sein müsste und was Uwe als „Privatbildungsminister" als Erstes ändern würde. Und wir fragen: Wenn Agenten 24/7 miteinander kommunizieren – wer sichert eigentlich das Netz dazwischen?Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#12

Makerspace, Eigenverantwortung und der Mut, alles nochmal neu zu bauen: Wie IAV zur AI Infused Company wird | Saskia Kohlhaas, CDO & CIO, IAV

Was passiert, wenn eine CIO sagt: „Reißt alles nochmal ein, wir bauen es neu“? Wie schafft man es, trotz DSGVO, Mitbestimmung und technischer Schulden eine eigene Agent-Plattform im Unternehmen auszurollen? Und warum ist Datenqualität immer noch das Thema, an dem die schönste KI-Strategie scheitert?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Saskia Kohlhaas. Saskia ist CIO und CDO der IAV GmbH, einem der führenden Engineering-Dienstleister der Automobilindustrie, wurde 2025 als „CIO des Jahres“ in der Kategorie Mittelstand ausgezeichnet und treibt den Wandel zur AI Infused Company konsequent voran.Wir sprechen darüber, wie IAV von einer klassischen Betriebs-IT zu einer eigenen Agent-Plattform mit MCP-Server-Anbindung gekommen ist, warum die erste ChatGPT-Demo auf einer Führungskräfte-Veranstaltung 2023 ein entscheidender Türöffner war und wie Saskia alle Stakeholder von der Mitbestimmung bis zur Unternehmenssicherheit früh ins Boot geholt hat.Außerdem diskutieren wir, warum IAV gerade Coding-Agent-Plattformen wie Codex evaluiert, wie sich Junior- und Senior-Entwickler:innen durch KI unterschiedlich stark beschleunigen und warum trotzdem „Human in the Loop“ nicht verschwinden wird. Saskia gibt ehrliche Einblicke in die Security-Herausforderungen durch autonome Agenten von Prompt Injections bis zur Governance-Frage, welche Rechte ein Agent im Unternehmen haben darf.Darüber hinaus ordnen wir gemeinsam die geopolitische Lage ein: Warum Amerika und China bei Infrastruktur und Geschwindigkeit so weit voraus sind, wo Europas Stärken in der Forschung liegen und warum Saskia trotzdem keine Blase sieht, sondern eine industrielle Revolution. Wir reden über Bildung, KI-Natives und darüber, was Kinder in der Schule wirklich lernen sollten.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#11

Curling-Eltern, TikTok und die Matrix: Wie bringen wir Kindern KI bei? | Dr. Julia Freudenberg & Matthias Feldmann, Hacker School

Curling-Eltern, die jedes digitale Hindernis aus dem Weg räumen, Kinder, die KI nutzen, um bei Klassenarbeiten zu schummeln, und Erwachsene, die beim Programmieren schneller aufgeben als Elfjährige – was läuft schief in unserer digitalen Bildung? Wie bringen wir Kindern bei, hinter die Kulissen von TikTok, ChatGPT und Social Media zu schauen, statt nur passiv zu konsumieren? Und warum ist Coden das digitale Krabbeln, ohne das kein Kind sicher laufen lernt?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Julia Freudenberg, CEO der Hacker School, und Matthias Feldmann, Vision Officer der Hacker School. Gemeinsam haben die beiden das „Was ist was"-Buch über KI geschrieben – mittlerweile in der zweiten Auflage, weil die erste ausverkauft war. Die Hacker School begeistert Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren fürs Programmieren, mit echten ITler:innen als Vorbildern und dem Ziel, digitale Bildung für alle zugänglich zu machen.Wir sprechen darüber, warum Medienkompetenz und Verbote kein Widerspruch sein müssen – und warum Julia trotzdem ihrer Tochter ein Jahr später ein Smartphone gibt als ihrem Sohn. Matthias erklärt, wie die Hacker School Kinder Schritt für Schritt ans Programmieren heranführt: von der selbst gezeichneten Spielfigur über Programmierblöcke bis zum fertigen Spiel – und warum der Start ein Feuerwerk sein muss.Außerdem diskutieren wir, wie Vibe Coding den Einstieg erleichtert, aber auch gefährliche Sicherheitslücken und „Slop" erzeugt, wenn niemand mehr versteht, was der Code eigentlich tut. Matthias warnt vor dem Überwachungskapitalismus bei KI-Tools und erklärt, warum man lieber mit dem Geldbeutel als mit seinen Daten zahlen sollte. Und Julia macht deutlich: Die größte Gefahr ist nicht, dass Kinder Lehrer:innen bescheißen – sondern dass sie sich selbst betrügen, weil sie denken, sie können Dinge, die sie nie gelernt haben.Darüber hinaus geht es um die Verantwortung im Dreieck Schule, Eltern und Kinder, um Datenschutz in der Praxis, um Phishing-Mails, die selbst Nerds erwischen, und um die Frage, warum lebenslanges Lernen die beste Versicherung gegen die Angst vor KI ist.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.