AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#13

Deutschlands zweite Chance: Warum Agentic AI aufholt, was die Digitalisierung verpasst hat | Uwe Peter, Cisco Deutschland

Was passiert, wenn ein Unternehmen seine KI-Abwehr komplett von KI schreiben lässt – und in fünf Versuchen fünf Mal die eigenen Modelle aushebelt? Warum ist Codex der ChatGPT-Moment, auf den die deutsche Wirtschaft gewartet hat? Und wieso könnte ausgerechnet die öffentliche Verwaltung der Bereich sein, in dem Agentic AI am schnellsten echten Impact liefert?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Uwe Peter. Uwe ist General Manager von Cisco Deutschland, verantwortet seit 2019 das gesamte Deutschlandgeschäft und hat in Braunschweig noch selbst Roboter programmiert – Zeile für Zeile, mit Notknopf auf der Brust.Wir sprechen darüber, warum Cisco dieses Jahr die ersten sechs Produkte auf den Markt bringt, die zu 100 % von KI geschrieben wurden, wie 30.000 Mitarbeitende täglich mit Codex und Claude Code arbeiten und warum das für den deutschen Mittelstand der entscheidende Weckruf sein sollte.Außerdem diskutieren wir, warum Small Language Models mit begrenztem Kontext das Halluzinierungsproblem für die Industrie lösen, weshalb Deutschland mit über 1.800 Rechenzentren und seiner Industriedatenbasis besser aufgestellt ist, als viele denken – und was das „Car Valley" Baden-Württemberg mit einem Stanford-Studenten zu tun hat.Darüber hinaus reden wir über die Rolle von Open Source für persönliche und staatliche Souveränität, warum IT längst Grundschulfach sein müsste und was Uwe als „Privatbildungsminister" als Erstes ändern würde. Und wir fragen: Wenn Agenten 24/7 miteinander kommunizieren – wer sichert eigentlich das Netz dazwischen?Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#12

Makerspace, Eigenverantwortung und der Mut, alles nochmal neu zu bauen: Wie IAV zur AI Infused Company wird | Saskia Kohlhaas, CDO & CIO, IAV

Was passiert, wenn eine CIO sagt: „Reißt alles nochmal ein, wir bauen es neu“? Wie schafft man es, trotz DSGVO, Mitbestimmung und technischer Schulden eine eigene Agent-Plattform im Unternehmen auszurollen? Und warum ist Datenqualität immer noch das Thema, an dem die schönste KI-Strategie scheitert?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Saskia Kohlhaas. Saskia ist CIO und CDO der IAV GmbH, einem der führenden Engineering-Dienstleister der Automobilindustrie, wurde 2025 als „CIO des Jahres“ in der Kategorie Mittelstand ausgezeichnet und treibt den Wandel zur AI Infused Company konsequent voran.Wir sprechen darüber, wie IAV von einer klassischen Betriebs-IT zu einer eigenen Agent-Plattform mit MCP-Server-Anbindung gekommen ist, warum die erste ChatGPT-Demo auf einer Führungskräfte-Veranstaltung 2023 ein entscheidender Türöffner war und wie Saskia alle Stakeholder von der Mitbestimmung bis zur Unternehmenssicherheit früh ins Boot geholt hat.Außerdem diskutieren wir, warum IAV gerade Coding-Agent-Plattformen wie Codex evaluiert, wie sich Junior- und Senior-Entwickler:innen durch KI unterschiedlich stark beschleunigen und warum trotzdem „Human in the Loop“ nicht verschwinden wird. Saskia gibt ehrliche Einblicke in die Security-Herausforderungen durch autonome Agenten von Prompt Injections bis zur Governance-Frage, welche Rechte ein Agent im Unternehmen haben darf.Darüber hinaus ordnen wir gemeinsam die geopolitische Lage ein: Warum Amerika und China bei Infrastruktur und Geschwindigkeit so weit voraus sind, wo Europas Stärken in der Forschung liegen und warum Saskia trotzdem keine Blase sieht, sondern eine industrielle Revolution. Wir reden über Bildung, KI-Natives und darüber, was Kinder in der Schule wirklich lernen sollten.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#11

Curling-Eltern, TikTok und die Matrix: Wie bringen wir Kindern KI bei? | Dr. Julia Freudenberg & Matthias Feldmann, Hacker School

Curling-Eltern, die jedes digitale Hindernis aus dem Weg räumen, Kinder, die KI nutzen, um bei Klassenarbeiten zu schummeln, und Erwachsene, die beim Programmieren schneller aufgeben als Elfjährige – was läuft schief in unserer digitalen Bildung? Wie bringen wir Kindern bei, hinter die Kulissen von TikTok, ChatGPT und Social Media zu schauen, statt nur passiv zu konsumieren? Und warum ist Coden das digitale Krabbeln, ohne das kein Kind sicher laufen lernt?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Julia Freudenberg, CEO der Hacker School, und Matthias Feldmann, Vision Officer der Hacker School. Gemeinsam haben die beiden das „Was ist was"-Buch über KI geschrieben – mittlerweile in der zweiten Auflage, weil die erste ausverkauft war. Die Hacker School begeistert Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren fürs Programmieren, mit echten ITler:innen als Vorbildern und dem Ziel, digitale Bildung für alle zugänglich zu machen.Wir sprechen darüber, warum Medienkompetenz und Verbote kein Widerspruch sein müssen – und warum Julia trotzdem ihrer Tochter ein Jahr später ein Smartphone gibt als ihrem Sohn. Matthias erklärt, wie die Hacker School Kinder Schritt für Schritt ans Programmieren heranführt: von der selbst gezeichneten Spielfigur über Programmierblöcke bis zum fertigen Spiel – und warum der Start ein Feuerwerk sein muss.Außerdem diskutieren wir, wie Vibe Coding den Einstieg erleichtert, aber auch gefährliche Sicherheitslücken und „Slop" erzeugt, wenn niemand mehr versteht, was der Code eigentlich tut. Matthias warnt vor dem Überwachungskapitalismus bei KI-Tools und erklärt, warum man lieber mit dem Geldbeutel als mit seinen Daten zahlen sollte. Und Julia macht deutlich: Die größte Gefahr ist nicht, dass Kinder Lehrer:innen bescheißen – sondern dass sie sich selbst betrügen, weil sie denken, sie können Dinge, die sie nie gelernt haben.Darüber hinaus geht es um die Verantwortung im Dreieck Schule, Eltern und Kinder, um Datenschutz in der Praxis, um Phishing-Mails, die selbst Nerds erwischen, und um die Frage, warum lebenslanges Lernen die beste Versicherung gegen die Angst vor KI ist.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#10

Zwischen KI-Angst und Aufbruch: Warum wir Ambiguitätstoleranz lernen müssen | Sarah Rojewski, AI Future Thought Leader

Was passiert, wenn eine Geisteswissenschaftlerin 2016 einen kleinen Chatbot namens Lisa für den Kundenservice von Telefónica baut und zehn Jahre später einer ganzen Generation erklärt, was KI wirklich mit unserem Alltag, unseren Jobs und unseren Kindern macht? In dieser Folge von „AI to the DNA”, dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, spreche ich mit Sarah Rojewski darüber, wie wir Künstliche Intelligenz zwischen Hype, Angst und echter Verantwortung einordnen können.Sarah hat bei Telefónica Deutschland den ersten Chatbot mit aufgebaut, später alle Conversational-AI Themen im Kundenservice verantwortet und erklärt heute als KI-Expertin und Creatorin auf Instagram, LinkedIn und Co, was hinter Chatbots, LLMs und KI-Sicherheit wirklich steckt.Wir sprechen darüber, wie Chatbots vor ChatGPT funktioniert haben, warum Intent-Mapping damals echte Handarbeit war und was sich durch Transformer-Modelle wirklich geändert hat. Es geht um Security-Vorfälle rund um frei zugängliche Chatbots, um den Unterschied zwischen kostenloser Nutzung im Browser und sauberen Enterprise-Setups und darum, warum viele Risiken weniger an der Technologie selbst hängen, sondern an fehlender Aufklärung, Schulung und klaren Regeln im Unternehmen.Außerdem reden wir über KI im Gesundheitsbereich, Therapie-Use-Cases, Halluzinationen und die Frage, welche Daten wir LLMs heute wirklich anvertrauen sollten. Wir sprechen über Adult-Content-Modelle, Deepfakes, Grok und Co und darüber, wie schnell sich moralische Empörung, Geschäftsmodelle und reale Gefährdungslagen mischen. Sarah erklärt, warum Debatten häufig extrem emotional geführt werden, weshalb Ambiguitätstoleranz so wichtig ist und wieso wir gleichzeitig Chancen sehen und Risiken ernst nehmen müssen.Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist Europa: digitale Souveränität, Open-Source- und Lokalmodelle, Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern und die Frage, ob wir nur „GPT-Wrapper“ bauen oder eigene Akzente setzen. Wir sprechen über AI-first-Schulen in den USA, in denen KI-Tutoren Mathe und Physik erklären, während Lehrerinnen und Lehrer Social Skills und Life Skills vermitteln, und darüber, warum wir uns in Deutschland bei Bildung, Medienkompetenz und Elternrolle nicht hinter Datenschutz als Ausrede verstecken dürfen. Sarah teilt ihren Blick auf neue Berufsbilder, die Angst, ersetzt zu werden, und die Chance, KI als echtes Enhancement der eigenen Fähigkeiten zu nutzen, statt nur als Tool oder Bedrohung zu sehen.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#9

Donbass statt Silicon Valley: Wo die Zukunft der KI-Drohnentechnologie wirklich entschieden wird | Matthias Lehna, Quantum Systems

Was passiert, wenn sich Hightech-Drohnen, KI und der brutal reale Krieg in Europa treffen – und nicht im Silicon Valley, sondern im Donbass entwickelt werden? In dieser Folge von „AI to the DNA“ spreche ich mit Matthias Lehna von Quantum Systems darüber, wie sich Drohnentechnologie und KI im ukrainischen Krieg tatsächlich bewähren müssen und warum das viele unserer Annahmen über Innovation auf den Kopf stellt. Matthias war 13 Jahre Offizier bei der Bundeswehr, ist heute bei Quantum Systems für Business Development, Government Relations und das Ukraine-Geschäft zuständig und pendelt regelmäßig zwischen Berlin und Kyjiw.Wir sprechen darüber, warum GPS in der Ukraine längst keine verlässliche Größe mehr ist, wie Drohnen mit KI on edge überleben müssen und wieso kurze Iterationszyklen wichtiger sind als der perfekte „Lab-Prototyp“. Matthias erzählt, was es heißt, wenn eine Firma über die Feiertage Antennen-Setups und Redundanzsysteme umbaut, damit ihre Systeme in einem GNSS-denied Environment überhaupt noch fliegen – und warum im Feld oft nicht „mehr KI“, sondern ganz simpel „better material“ die richtige Antwort ist. Es geht um Millionen Low-Cost-Multicopter, hochspezialisierte Aufklärungsdrohnen, die Rolle der Ukraine als eigentlichem Innovationslabor für unbemannte Systeme und darum, warum „The future is unmanned“ vor allem eine Frage von Skalierung, Verfügbarkeit und Human-in-the-Loop ist.Außerdem reden wir – wenige Wochen bevor es die Militär- und Security-Elite bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) macht – über Europa: Warum wir uns mit unserer Mischung aus Risikoaversion, regulatorischen Hürden und ausgelagerter Produktion selbst im Weg stehen, gleichzeitig aber einen „Sweet Spot” zwischen Washington und Donbass haben, den weder die USA noch die Ukraine so nutzen können. Matthias erklärt, wie junge Ingenieur:innen heute mit ganz anderem Purpose in Dual-Use-Firmen gehen, was die Bundeswehr aus der Drohnendebatte der letzten Jahre lernen muss und wie sich eine Organisation verändert, wenn Entwickler in Kyjiw während eines Air Raids mit dem Laptop in den Shelter laufen – und Kolleg:innen in Deutschland wissen, dass ihr Code darüber entscheidet, ob ein System morgen einsatzfähig ist oder nicht.