AI to the DNA ist der Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und anwenden wollen. In jeder Folge gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis. Inspirierende Expert:innen und KI-Praktiker Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen echte AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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#21

Die Hälfte des Internets ist KI-Content und keiner will ihn lesen | Dr. Paul Elvers, FUNKE

Was passiert, wenn ein renommierter Pressedienst einer Redaktion ein KI-generiertes Bild liefert – und es niemand merkt? Wie prüfst du Echtheit, wenn über die Hälfte des Contents im Internet inzwischen KI-generiert ist? Und was bedeutet es für die vierte Säule der Demokratie, wenn Deepfake-Erkennung zum Katz-und-Maus-Spiel wird?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Paul Elvers, Chief AI Officer der FUNKE Mediengruppe. Paul hat am Max-Planck-Institut promoviert – als systematischer Musikwissenschaftler – und kam über Data Science und Stationen bei der RTL Group und Tchibo in die Medienbranche. Heute verantwortet er die KI-Transformation eines der größten Medienhäuser Deutschlands.Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde Paul Elvers im Gespräch noch als Head of AI bezeichnet. Inzwischen ist er Chief AI Officer bei FUNKE.Wir sprechen darüber, wie im Eifer des Gefechts rund um Maduros Festnahme ein KI-generiertes Bild eines Pressedienstes in die Berichterstattung rutschte – und welche Lehren FUNKE daraus zieht: von geschulten Bildredakteur:innen, die Schattenwürfe und Fluchtpunktperspektiven prüfen, bis zu eigenen Multi-Agent-Workflows, die Bilder mit Confidence-Scores bewerten.Außerdem diskutieren wir, warum Europas Medienlandschaft an amerikanischen Konzernen hängt, wieso es kein Vergütungsmodell für Grounding gibt und was nach dem Ende von „Content gegen Reichweite" kommt – von Cloudflares Bot-Bezahlschranken bis zu Micropayments im Agentic Web.Darüber hinaus geht es um FUNKEs KI-Enablement: den KI-Führerschein, eine Open-Source-Workbench mit 2.000 Nutzer:innen im Monat und die Frage, wie man Agent-Harnesses wie Claude Code über die Entwicklerteams hinaus in die Organisation skaliert – trotz IT-Governance und fehlender Adminrechte. Und wir reden offen über KI-Ermüdung: über Floskeln, Bindestriche und mittelmäßigen Content – und warum am Ende Personenmarken, Authentizität und Vertrauen den Unterschied machen.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#20

5 Milliarden Bewertung, 30 Mitarbeiter: Die Wette auf sich selbst verbessernde KI | Dr. Richard Socher, Recursive & you.com

Was passiert, wenn eine KI nicht nur programmieren kann, sondern anfängt, an sich selbst zu forschen? Warum ist ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden fast fünf Milliarden Dollar wert – und weshalb sagt sein Gründer, dass wir alle lieber Anteile halten sollten, statt pro Stunde bezahlt zu werden?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Richard Socher. Richard ist CEO und Co-Founder von Recursive, wo er mit sieben Mitgründer:innen an rekursiv sich selbst verbessernder Superintelligenz arbeitet. Zuvor hat er you.com gegründet, das heute Suchergebnisse an die großen Sprachmodelle liefert, war Chief Scientist bei Salesforce und hat als Stanford-Forscher den Begriff Prompt Engineering mitgeprägt.Wir sprechen darüber, was rekursiv selbstverbessernde Superintelligenz von gewöhnlicher selbstverbessernder KI unterscheidet, warum „AI is Code and AI can Code" der entscheidende Hebel ist und weshalb Compute für Richard die Autobahninfrastruktur des KI-Zeitalters darstellt.Außerdem diskutieren wir, wie sich Arbeit verändert, wenn 30 Leute den Output von Hunderten liefern: Warum Richard glaubt, dass Anteile an Unternehmen wichtiger werden als Stundenlöhne, welche Rolle Intent, Taste und Decision behalten und wieso Reward Engineering die Fähigkeit der Stunde ist – Stichwort: „Wenn ich den Code lösche, ist er schneller."Darüber hinaus geht es um die Grenzen menschlicher Sprache als Informationsmedium, um Grace Hopper und die ewige Wiederkehr der Technologie-Kritik – und um Deutschland: Warum Richard eine Special Economic Zone für KI fordert, wo er die Stärken des Landes in den Naturwissenschaften sieht und weshalb für ihn gilt: Für eine Zeit war es Rom, heute ist es Silicon Valley.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#19

Warum Wohlstand unser Innovationsproblem ist: Deutschland zwischen Angst und Aufbruch | Dr. Tina Klüwer, AI NATION

Warum hat Deutschland KI jahrzehntelang für spektakulär, aber unnütz gehalten? Wieso ist China der eigentlich größere Wettbewerber – und nicht die USA? Und was, wenn unser nächster Exportschlager nicht der Verbrennungsmotor ist, sondern die smarte Autobahn?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Tina Klüwer. Tina hat als Computerlinguistin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz an Chatbots geforscht, lange bevor es Large Language Models gab, gründete danach das KI-Startup parlamind und verkaufte es erfolgreich an einen Mittelständler. Nach Stationen als Initiatorin der Berliner KI-Startup-Förderung und als Abteilungsleiterin für Technologische Souveränität und Innovation im Bundesforschungsministerium leitet sie heute als Executive Director AI NATION, die nationale Plattform für KI-Startups in Deutschland.Wir sprechen darüber, wie sich Chatbots von 40.000 handgeschriebenen Regeln über statistische Modelle bis zu den heutigen LLMs entwickelt haben und warum Tina nach 15 Jahren Forschung jedes Gespräch mit einem Chatbot immer noch ein bisschen feiert. Außerdem geht es um ihre klare Diagnose: Wir haben zu viel geredet und zu wenig eingesetzt  und stecken als Land mitten im Innovators Dilemma.Außerdem diskutieren wir, warum Europa ein eigenes Foundation Model braucht, wo Deutschlands echte Stärken liegen - von Talenten über Forschung bis zur Industrie und weshalb die Kombination aus industrieller Stärke und KI unsere größte Chance ist, bevor China beides vereint. Tina erklärt, warum 100 Jahre Wohlstand unser Mindset-Problem sind und Technologie hier als Risiko gilt, während sie anderswo ein Versprechen ist.Darüber hinaus sprechen wir über Agents, Accountability und Transparenz: Wer haftet, wenn KI den Code schreibt? Warum ist Täuschung keine Option, wenn Maschinen kommunizieren? Und welche Aufgaben – Intent, Verantwortung, Beziehung, Taste – bleiben auch in Zukunft bei uns Menschen?Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
#18

"Just Ask Codex": Inside OpenAI's Own Working Culture | Romain Huet, OpenAI

What happens when the best engineers at OpenAI stop writing code by hand? How does a coding tool turn into a command center for agents that work for days without you in the loop? And why has Germany quietly become one of OpenAI's top five markets for Codex?In this episode of AI to the DNA, the podcast for everyone who wants to really understand and apply AI, I sit down with Romain Huet, Head of Developer Experience at OpenAI and one of the key people behind Codex. We meet in Paris at OpenAI's local office, right after the team shipped GPT 5.5 and a wave of new Codex capabilities. Romain previously led product at Stripe and is now building the layer where developers, and increasingly everyone else, meet the models.We talk about why Codex started as a coding tool, why it became something much bigger, and how OpenAI's own teams, from engineering to finance, now use it as their daily working surface. Romain explains why the jump from GPT 5.2 to 5.3 Codex was the real turning point, and what it means that even the best engineers no longer write code by hand.From there we go deep into the architecture behind it: the open-source Codex harness, the layer that connects models, tools, files and your computer. We discuss what a harness actually is, why OpenAI made it public, and why prompt engineering as we knew it is essentially gone. We also dig into the harder questions, sandboxing, computer use, prompt injection, and how the new code review capabilities of GPT 5.5 are already preventing real production incidents at companies like Datadog.Finally, Romain walks us through what excites him most right now: /goal, the command that lets Codex relentlessly pursue an ambitious goal across days of uninterrupted work. We close on a simple but uncomfortable insight: the models are so good now that the real bottleneck has become our own imagination.I'm Christoph Magnussen and at AI to the DNA, I'm not just asking how to use AI. I’m asking why it works the way it does. This podcast is for everyone who wants to move beyond tool-tourism and master the real craft of AI: Learning to think, work, and build side by side with intelligent systems!
#17

Datenschutz ist kein KI-Verhinderer: Warum die DSGVO eigentlich euer bester Verbündeter ist | Dr. Sebastian Kraska, Rechtsanwalt und externer Datenschutzbeauftragter

Heißt es bei euch im Unternehmen auch „Geht nicht wegen Datenschutz", sobald jemand ChatGPT, Claude oder einen KI-Agenten erwähnt? Was sagt die DSGVO eigentlich wirklich zum Einsatz von KI – und warum ist die Schatten-IT in Wahrheit das größere Risiko als die Cloud-Tools, die du verbietest? Und was passiert mit Artikel 22 DSGVO, wenn Agenten anfangen, autonom Entscheidungen zu treffen?Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Dr. Sebastian Kraska. Sebastian ist Rechtsanwalt, Diplomkaufmann und Gründer der IITR Datenschutz GmbH in München. Er ist seit über 15 Jahren auf Datenschutzrecht spezialisiert, ist seit den Anfangstagen unser Datenschutz-Beauftragter bei Blackboat und gehört zu den Stimmen, die in Brüssel zu Datenschutz und KI gehört werden.Wir sprechen darüber, warum „Datenschutz geht nicht" das innerbetriebliche Totschlagargument unserer Zeit geworden ist – und welche Rahmenbedingungen die DSGVO tatsächlich für den KI-Einsatz vorsieht. Sebastian erklärt das kleine Einmaleins von Auftragsverarbeitung über Modell-Training bis zum Unterschied zwischen Free- und Business-Accounts und warum bei den großen Anbietern heute weit mehr rechtlich konform möglich ist, als viele denken.Außerdem diskutieren wir Artikel 22 DSGVO, also die Vorschrift zur automatisierten Einzelentscheidung. Sie steht im direkten Spannungsfeld zur Effizienzlogik von Agentic AI: Darf eine Maschine über deine Bewerbung, deinen Kredit, deine Behandlung entscheiden – oder muss am Ende immer ein Mensch im Driver Seat sitzen? Und was bedeutet es, wenn Brüssel gerade an genau dieser Vorschrift schraubt?Darüber hinaus geht es um Risiko und Souveränität: US-Cloud, China, eigene Server, Open Source – wo sollte ein Unternehmen heute realistisch ansetzen? Und brauchte es überhaupt eine KI-Verordnung, oder hätte die DSGVO ausgereicht, wenn man sie ernst genommen hätte? Sebastian bringt eine klare Empfehlung mit, was Mittelstand und Konzerne jetzt konkret tun sollten – und was sie getrost ignorieren können.Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.