KI-Kennzeichnungspflicht: Was sich für Unternehmen jetzt ändert | AI to the DNA: Update
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KI-Kennzeichnungspflicht: Was sich für Unternehmen jetzt ändert | AI to the DNA: Update

Muss wirklich jeder KI-generierte LinkedIn-Post gekennzeichnet werden? Wann braucht ein Bild oder Avatar ein KI-Label? Und reicht bei einem Voicebot der Hinweis, dass du gerade mit einer Maschine sprichst?

Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA: Update“ mit Dr. Sebastian Kraska. Sebastian ist Rechtsanwalt, Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer der IITR Datenschutz GmbH. Als externer Datenschutzbeauftragter begleitet er Unternehmen und Behörden bei der praktischen Umsetzung von Datenschutz- und Compliance-Anforderungen.

„AI to the DNA: Update“ ist das kompakte Format für aktuelle Entwicklungen und relevante Themen aus der KI-Welt. Gemeinsam mit Expert ordne ich ein, was dahintersteckt, warum es gerade wichtig ist und was es für die Praxis bedeutet. Die Updates erscheinen unregelmäßig - immer dann, wenn ein Thema einen genaueren Blick verdient.

Wir klären zunächst, für wen die neuen Transparenzpflichten gelten und warum zwischen privater und geschäftlicher KI-Nutzung unterschieden werden muss. Außerdem geht es um die verschiedenen Rollen im AI Act: Was müssen Anbieter von KI-Systemen vorbereiten – und wofür sind Unternehmen verantwortlich, die diese Systeme einsetzen?

Sebastian erklärt anhand konkreter Beispiele, wann Chatbots und Voice Agents gekennzeichnet werden müssen. Wir sprechen darüber, warum nicht jeder KI-unterstützte Text automatisch ein Label braucht, welche Rolle redaktionelle Kontrolle und Verantwortung spielen und wo die Grenze zu autonom postenden KI-Agenten verläuft.

Darüber hinaus schauen wir auf KI-generierte Bilder, Deepfakes und Avatare. Was unterscheidet eine harmlose Bildbearbeitung von einer täuschend echten KI-Darstellung? Wann ist offensichtlich, dass wir es mit einem Avatar zu tun haben – und wann muss ein Unternehmen transparent machen, dass Bild, Stimme oder Video künstlich erzeugt wurden?

Zum Schluss diskutieren wir den größeren Konflikt zwischen Anonymität und Authentizität im Netz, die Nachverfolgbarkeit autonomer Agenten und die Frage, ob wir irgendwann nicht mehr KI-Inhalte, sondern nur noch rein menschliche Inhalte kennzeichnen werden.

Weiterführende Infos: https://deepfake-recht.de

Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist zu echten AI-Anwendungsweltmeister.

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  • (00:00) - AI Act wird konkret: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
  • (01:42) - Privat oder geschäftlich: Für wen die Kennzeichnungspflicht gilt
  • (03:21) - Chatbots und Voice Agents: Wann ein KI-Hinweis ausreicht
  • (04:38) - Anbieter oder Betreiber: Wer welche Verantwortung trägt
  • (06:57) - Regulierung in der Praxis: Orientierung statt pauschaler KI-Labels https://deepfake-recht.de/
  • (07:56) - KI-generierte Texte: Redaktionelle Kontrolle statt Kennzeichnung
  • (09:40) - AI Slop und Red Flag Laws: Kann Regulierung Schritt halten?
  • (11:03) - Kennzeichnung statt Verbot: Vertrauen, Wasserzeichen und Selbstverpflichtung
  • (13:42) - KI-Bilder und Deepfakes: Wo die Täuschung beginnt
  • (15:46) - Avatare, Video und Audio: Wann ein KI-Label nötig wird
  • (17:23) - Identität für KI-Agenten: Nachverfolgbarkeit und Haftung
  • (19:57) - Der praktische Einstieg: KI zur Compliance-Prüfung nutzen
  • (21:30) - KI beim Gesetzgeber: Warum der eigene Gedanke unersetzbar bleibt